So schnell ist auch wieder ein Jahr vorbei, gerade noch Silvester gefeiert, angestoßen und schon wieder rum. Neues Jahr, doch dieses Jahr ist es auch noch ein neues Jahrzehnt! Aber schauen wir erstmal auf das was war! 

2019 war ein Jahr mit vielen Höhen und weniger Tiefen!

Dafür sind wir mal dankbar! Es ist schon unsere 12. Saison und wir starteten das Jahr mit einer erneuten Renovierung! Also, wie immer eigentlich! Neues Jahr – neue Baustelle. Aus unserer großen Ferienwohnung Amsel sollen zwei Doppelzimmer entstehen. Durch den guten Schnitt der Wohnung, auch keine große Schwierigkeit. Ein paar Möbel, ein paar neue Wände und etwas Farbe später war die Renovierung fertig und aus FeWo „Amsel“ sind nun die DZ „Amsel“ und „Schwalbennest“ geworden.
Bis jetzt eine gute Entscheidung. 

Da unsere Arbeit nicht weniger wird, haben wir uns dazu entschieden, eine Frühstückskraft und auch einen weiteren Gärtner einzustellen. Seit März begrüßt Manuela morgens die Gäste, verkauft Brötchen, bereitet das Frühstück zu und kümmert sich um die Abreise oder Ausflugstipps. Nach dem Frühstück bringt sie die Zimmer und Sanitäranlagen auf Hochglanz. 

Da wir seit Sommer ein Schulkind neben unserem Kleinkind haben können wir uns in der Früh nun Voll und Ganz auf die Familie konzentrieren! 

Ein weiterer Gärtner mit Hausmeisterfunktion sollte unseren Karl unterstützen. Doch nach zwei Monaten hat Bernd uns aus gesundheitlichen Gründen wieder verlassen müssen. Neues Jahr, neues Glück, ab April unterstützt uns jemand neues – hier haben wir großes Glück und freuen uns auf die baldige und langfristige Zusammenarbeit!

Aber neben neuen Mitarbeitern hatten wir auch wieder jede Menge tolle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit ErlebnisZeit. Ikea, Schoeffel, Globetrotter sind nur einige der Firmen, die hier ein Firmenevent inkl. Verköstigung gebucht hatten. Auch in diesem Jahr haben wir schon Termine für geführte Wandertouren im Programm. 

In den Zimmern reduzieren wir nun den Plastikmüll!

Es gibt große Seifenspender am Waschbecken, die immer wieder aufgefüllt werden und in den Duschen gibt es kleine Pumpsysteme, ebenfalls zum Wiederauffüllen. Ebenfalls kleben an den Spiegeln nun die üblichen Aufkleber mit dem Hinweis: Handtuch auf dem Boden, neu und Handtuch aufgehängt, wird benutzt… Da wir ehrliche Gäste haben, sollte das mit den Seifenspendern funktionieren, ansonsten sind die Seifen aber auch bei uns käuflich zu erwerben. 

Intern bekommen wir nun unser neues Buchungssystem. Wir arbeiten schon seit November daran, alles in diese online Maske einzupflegen, sei es Texte, bestehende Buchungen, Bilder oder Anfahrtsskizzen. „Julia“ (Channelmanager) ist nun für unsere Buchungen zuständig und ist mittlerweile ein vollständiges Familienmitglied! Seit Wochen geht es irgendwie, ich brauche das für Julia und dies für Julia, kannst du mal schauen, Julia braucht…

Also, Willkommen Julia! UND AUFWIEDERSEHEN Gisela!

Nach über 40 Jahren ist sie nun am 31. Dezember 2019 offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Ihr neues Aufgabengebiet heißt Erich… aber auch Mia und Ida. Wir danken ihr von Herzen für die jahrelange Unterstützung. 

Bei der ein oder anderen Renovierung ging es ihr echt ans Herz, aber das bringt wohl ein Generationswechsel mit sich. Mut es zuzulassen und vor allem loslassen zu können. Auch wenn die Restaurant-Erneuerung echt Nerven gekostet hat oder die erste „Amsel“ Sanierung, sie war stets da und hat uns unterstützt, egal wie schlimm die Veränderung für sie war. 

Ein Generationswechsel ist wohl in keinem Betrieb ein leichtes Unterfangen. Die vorherige Generation hat viel Schweiß, Herzblut und natürlich auch finanzielle Mittel in den Betrieb gesteckt und man hat oft Sorge, dass die jungen Leute einfach alles ummodeln und dass das „Alte“ nicht mehr gut ist. Berechtigt, dennoch darf ein Betrieb NIE stillstehen und muss immer mit der Zeit gehen. Ich denke, wir haben den Generationswechsel so gut wie möglich hinbekommen und vergessen nie, wer für den Aufbau der Mühle verantwortlich war. Hierzu gefällt mir ein Spruch besonders gut, der im Übrigen auch in unserem Leitfaden zu finden ist:

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“(Gustav Mahler)

Wenn Gäste oft denken, hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht oder wir sind am Rande der Welt oder wir sind hier in der Zeit stehen geblieben, dann ist es doch genau das wonach man sich oft sehnt. Ein Kleinod mitten im Wald, ja, wo die Zeit stillsteht – ein kleines Stückchen heile Welt eben, aber vielleicht nicht mehr mit dem 60er Jahre Charme, schon etwas moderner. 

Klar haben wir auch in diesem Jahr unsere Baustellen und Ideen – wäre ja langweilig ohne! Und wir kennen auch unsere unschönen Ecken, aber wie man weiß, sind wir seit nun 13 Jahren immer dran und drauf unser Mühlrad nicht still stehen zu lassen. Wir drehen weiter und entwickeln uns stets weiter. Leben heißt Veränderung. 

Was war denn sonst noch in 2019?

Eine Schamanen-Hochzeit, die leider ins Wasser gefallen ist. Ein Jahr Planung und dann haben wir innerhalb einer Woche vor der Trauung alles umändern müssen. Das tat uns leid. 

Eine erneute Hühnerrettung von Rettet das Huhn e. V. Als die Hühner kamen, habe ich ja nicht daran gedacht, das Gäste meinen könnten, wir behandeln die Hühner schlecht, da sie ja wirklich fast keine Federn hatten. Nein, jetzt geht es ihnen endlich gut – das mussten wir dann erstmal mit einem Hinweis – Schild klarstellen! 

Verabschiedung einer jahrelangen Dauercamperin fiel uns dann auch nicht leicht, die aus Altersgründen aufhören musste. 

Beim Campsite Award haben wir den 3. Platz für Landschafts-Architektur gemacht. Das hat uns sehr gefreut – soviel zum Thema „… am Rande der Welt…“

Der Parkplatz wurde endlich „grüner“ und in einigen Büchern sind wir auch erwähnt worden! Hier ein DANKE an die Autoren Carmen Sadowski (Buch: Glücksorte an der Mosel) und Michael Moll (Buch: 111 Deutsche Campingplätze die man kennen muss). Das hat uns sehr stolz gemacht! 

Dann war noch Rauhnachtswanderung und Mondschein-Wanderungen, Ma(h)lZeiten und wir, die Familie Heinz, tragen seit diesem Jahr ein Familienwappen. 

Also, es war ein aufregendes und spannendes Jahr 2019 – auch mit jeder Menge Überraschungen, Weiterentwicklungen, Ideen und vielen neuen Abenteuern!

Darf 2020 gerne so weitergehen und am liebsten sind uns viele nette und liebe Gäste! 

Am 31. Januar gehen wir erstmal ins Kino „die Heinzels“ kommen jetzt auch auf die große Leinwand, wenn das mal kein gutes Omen ist! 

Auf ein spannendes 2020! Wir sehen uns – in unserem kleinen Stückchen heile Welt!